Schäfte bzw. Wechselschäfte für Ihre Jagdwaffe bzw. Sportwaffe
Hochfestes, eloxiertes Aluminium.
Nahezu unbegrenzt. Schaftbacke, Schaftkappe (Hakenkappe) und der Pistolengriff lassen sich in Höhe, Winkel und Länge millimetergenau justieren.
Verzieht sich nicht bei Temperaturschwankungen und bietet maximale Steifigkeit.
Ein extrem beliebter Klassiker für das statische Schießen, Ordonnanzgewehre oder das Auflageschießen.
Mehrere Lagen miteinander verleimtes und gepresstes Hartholz (oft eingefärbt).
Verfügen meist über eine verstellbare Schaftbacke und eine verstellbare Schaftkappe über Distanzstücke oder Schienen.
Absorbiert Schwingungen hervorragend, fühlt sich wärmer an als Aluminium und bietet oft integrierte ergonomische Lochgriffe („Lochschaft“).
Die modernste Entwicklung, besonders beliebt im Biathlon, bei dynamischen Disziplinen oder dem Benchrest-Schießen.
Kohlefaser-Verbundstoffe.
Je nach Modell modular aufgebaut.
Extrem leicht bei maximaler Verwindungssteifigkeit. Das spart Gewicht beim schnellen Positionswechsel.
Ein echter Sportschaft unterscheidet sich von einem Jagdschaft durch spezifische technische Merkmale:
Eine eingefräste Schiene an der Unterseite des Vorderschafts zur Aufnahme von Handstops, Schießriemen oder Zweibeinen.
Jagdschäfte müssen im Vergleich zu Sportschäften völlig andere Anforderungen erfüllen. Während beim Sportschießen das Gewicht und eine millimetergenaue Verstellbarkeit im Fokus stehen, zählen bei der Jagd Witterungsbeständigkeit, geringes Gewicht für Pirschgänge, Robustheit gegen Stöße und ein geräuscharmes Handling.
Klassische Holzschäfte
Aus edlem Nussbaumholz gefertigt, stehen sie für Jagdtradition und Ästhetik. Sie werden in Qualitätsklassen (Holzklasse 1 bis 11+) unterteilt.
Formen:
Oft mit „Bayerischer Backe“ (geschwungen) oder „Schweinsrücken“ für den optimalen Anschlag über das Zielfernrohr ausgeführt.
Vorteil:
Zeitlose, edle Optik, angenehme Haptik und sehr leise im Unterholz.
Nachteil:
Empfindlich gegen Nässe und Kratzer. Holz kann bei Feuchtigkeit arbeiten, was die Treffpunktlage verändern kann.
Moderne Kunststoff- und Polymersschäfte (Allwetter-Schäfte)
Die robusten Arbeitstiere für die Drückjagd, Nachsuche oder die Auslandsjagd.
Material:
Glasfaserverstärktes Polymer, oft mit weichen Gummi-Inlays an den Griffflächen für maximalen Halt bei Regen.
Vorteil:
Absolut unempfindlich gegen Nässe, Blut (Schweiß) und Stöße. Verzieht sich niemals.
Besonderheit:
Oft in Signalfarben (Orange/Camo) für die Sicherheit auf Gesellschaftsjagden erhältlich.
Jagdliche Lochschäfte (Ergo- und Daumenlochschäfte)
Schließen die Lücke zwischen Sport-Ergonomie und Jagdpraxis. Bekannte Vertreter sind die Blaser R8 Ultimate oder Nachrüstschäfte von GRS und KKC.
Design:
Ein tiefes Loch im Schaft ermöglicht es, den Daumen komplett umschließen zu lassen.
Vorteil:
Das Handgelenk steht völlig gerade und entspannt. Dies verhindert das „Mucken“ (Verreißen des Schusses) im Moment der Schussabgabe drastisch.
Carbon-Jagdschäfte
Vorteil:
Extrem leicht (spart oft 500g oder mehr im Vergleich zu Holz/Kunststoff) bei maximaler Steifigkeit.
Eigenschaft:
Extrem rückstoßmindernd durch die Materialstruktur, allerdings im oberen Preissegment angesiedelt.
Die wichtigsten Unterschiede zum Sportschaft im Überblick
Schaftkappe:
Beim Jagdschaft meist eine glatte, gleitfähige Gummikappe, damit die Waffe beim schnellen In-Anschlag-Gehen (Flüchtigschießen) nicht an der Kleidung hängen bleibt. Sportschäfte nutzen oft verhakte Metallkappen.













